Variante 1: Blatt mit Luftwurzel

Bei der einfachsten und schnellsten Variante wählt man ein Blatt aus, an dessen Stamm sich bereits eine Luftwurzel befindet. Auf diese Weise hat es der Steckling etwas einfacher und muss nicht bei Null beginnen. Hierzu trennt man den Trieb direkt unter der Luftwurzel ab und lässt anschließend die Schnittfläche für 30 bis 60 Minuten trocknen – das ist wichtig, um Fäulnis zu vermeiden. Nach der Trocknungsphase empfiehlt es sich den Steckling zunächst in ein Glas mit Wasser zu stellen, um ihn dort weitere Wurzeln bilden zu lassen. Ein heller Standort fördert die Wurzelbildung. Alternativ kann die neue Pflanze auch direkt nach der Trocknungsphase in Anzuchterde gesetzt werden. Dabei muss jedoch penibel auf ein feuchtes (nicht nasses) Substrat geachtet werden. Staunässe ist zu vermeiden.

Steckling einer Monstera Deliciosa Variegata mit Luftwurzeln im Wasserglas
Monstera Deliciosa Steckling ohne Luftwurzeln im Wasserglas

Variante 2: Blatt ohne Luftwurzel

Auch aus einem Blatt an dessen Stamm sich keine Luftwurzeln befinden, kann eine neue Pflanze gewonnen werden. Diese Variante dauert jedoch länger, da der Steckling mit der Wurzelproduktion bei Null beginnen muss. Hierzu schneidet man den Trieb am Sprossknoten (die Stelle an der sich der Trieb vom Stamm trennt) ab. Auch bei dieser Variante empfiehlt sich die Anzucht von neuen Wurzeln in einem Glas mit Wasser. Wasserstand und Wurzelbildung lassen sich auf diese Weise am Besten beobachten. Alternativ kann auch dieser Steckling direkt in Anzuchterde gepflanzt werden, dabei muss jedoch penibel auf ein feuchtes (nicht nasses) Substrat geachtet werden. Staunässe ist zu vermeiden.

Variante 3: Stammsteckling

Variante 4: Abmoosen

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